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Schwangerschafts-Darmmikrobiom schützt Mutter & Kind

Wien, am 24. Februar 2026. Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März rückt myBioma ein zentrales, bislang oft unterschätztes Thema in den Fokus der Frauengesundheit: das Schwangerschafts-Darmmikrobiom. 

Während der weibliche Körper in der Schwangerschaft enorme physiologische Veränderungen durchläuft, transformiert sich auch das Mikrobiom grundlegend, mit weitreichenden Auswirkungen auf Immunfunktion, Stoffwechsel und die frühkindliche Entwicklung. 

„Die Schwangerschaft ist ein biologisches Hochleistungsprojekt. Das Mikrobiom übernimmt dabei eine zentrale Steuerungsfunktion: Es reguliert Immunprozesse, unterstützt den Stoffwechsel und beeinflusst die Weichenstellung für die Gesundheit des Kindes“, betont Dr. Barbara Sladek, Gründerin und Geschäftsführerin von myBioma. „Ein besseres Verständnis dieser mikrobiellen Dynamiken eröffnet neue Perspektiven für eine gesunde Schwangerschaft und personalisierte Gesundheitsstrategien.“

Das menschliche Mikrobiom, also die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm, spielt eine strategische Rolle für die Gesundheit des gesamten Organismus. In der Schwangerschaft passt es sich dynamisch an die neuen Anforderungen an: Hormonelle Umstellungen, metabolische Veränderungen und immunologische Adaptationen führen zu einer gezielten Verschiebung der mikrobiellen Zusammensetzung.

Studien zeigen, dass diese Veränderungen essenziell sind, um den Energiebedarf der Mutter zu decken, das Immunsystem zu modulieren und optimale Bedingungen für das heranwachsende Kind zu schaffen.

Das Mikrobiom während der Schwangerschaft
Insbesondere im dritten Trimester[1] steigt die Diversität bestimmter Bakterienstämme, die mit einer verbesserten Energiegewinnung für Mutter assoziiert werden. Gleichzeitig beeinflusst das mütterliche Mikrobiom[2] maßgeblich die initiale mikrobielle Besiedelung[3]des Neugeborenen.

Sei es während der vaginalen Geburt oder über Hautkontakt und Stillen. Damit wird bereits früh die Grundlage für die Entwicklung des kindlichen Immunsystems, die Stoffwechselregulation und potenziell sogar für die langfristige gesundheitliche Resilienz gelegt.

Auch nach der Geburt bleibt das Mikrobiom in Bewegung. Postpartale hormonelle Veränderungen, Stillverhalten, Schlafmangel und Stressfaktoren wirken sich auf die mikrobielle Balance aus. Ein gezielter Aufbau und Stärkung des Mikrobioms kann daher nicht nur die Regeneration der Mutter unterstützen, sondern auch langfristig zur Stabilisierung des Immunsystems beitragen.

Geht’s dem Mikrobiom gut, geht’s dem Körper gut
myBioma verfolgt die Mission, das Bewusstsein für die systemische Bedeutung des Mikrobioms nachhaltig zu stärken. Mit wissenschaftlich fundierten Mikrobiomanalysen und personalisierten Handlungsempfehlungen unterstützt das Unternehmen Menschen dabei, ihre Darmgesundheit datenbasiert zu verstehen und gezielt zu optimieren.

Gerade im Kontext der Frauengesundheit sieht myBioma erhebliches Potenzial, individualisierte Präventionsansätze stärker in den Versorgungsalltag zu integrieren.

„Frauengesundheit verdient einen ganzheitlichen Blick. Das Mikrobiom ist kein isolierter Faktor, sondern ein integraler Bestandteil unseres biologischen Netzwerks. Wer in die Stabilität des Mikrobioms investiert, investiert in nachhaltige Gesundheit. Für sich selbst und für die nächste Generation“, so Sladek abschließend.

Zum Weltfrauentag unterstreicht myBioma damit die Relevanz einer modernen, wissenschaftsbasierten Gesundheitsvorsorge, die Frauen in allen Lebensphasen begleitet. Von der Schwangerschaft bis weit darüber hinaus.

[1] Li, Z., Zhang, Y., Wang, L. et al. (2024). Microbiota of pregnancy, placenta and newborns in the third trimester. Heliyon.

[2] Sinha, T., Brushett, S., Prins, J. & Zhernakova, A. (2023). The maternal gut microbiome during pregnancy and its role in maternal and infant health. Current Opinion in Microbiology.

[3] Suárez-Martínez, C., Santaella-Pascual, M., & Martínez-Graciá, C. (2023). Infant gut microbiota colonization: influence of prenatal and postnatal factors. Frontiers in Microbiology.

Foto: Karolina Grabowska

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