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Styrian Run Against Cance: Alle laufen mit Hanna

Beim „Styrian Run Against Cancer“ werden heuer wieder viele Läufer*innen in der Grazer Innenstadt an den Start gehen. Unter ihnen auch junge Familien mit ihren Kindern im Kinderwagen. Mitten unter ihnen: die kleine Hanna. Sie ist jenes Mädchen, für das im Vorjahr gleich mehrere befreundete Familien gelaufen sind, während Hanna selbst mit ihrer Mama im Isolierzimmer der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Onkologie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde lag.

Die dreijährige Hanna feiert heuer beim Styrian Run Against Cancer ihre ganz persönliche Premiere. Während einige ihrer kleinen Freundinnen und Freunde bereits zum zweiten Mal mit dabei sind, sitzt Hanna zum ersten Mal im Kinderwagen an der Startlinie. „Für uns ist es eine Riesenfreude, dass wir heuer mit Hanna laufen dürfen“, sagt Hannas Mama Nina.

Bei Hanna, damals noch keine zwei Jahre alt, war im Dezember 2024 ein Neuroblastom im Stadium 4 diagnostiziert worden, das bereits zwölf Zentimeter groß war. Es folgten Operationen, Chemotherapie, Stammzelltransplantation und Bestrahlung. Vor rund zwei Wochen durfte Hanna nach Hause. „Wir sind jetzt in der Nachsorge angekommen!“, freuen sich ihre Eltern über die neue Etappe, die sie gemeinsam erreicht haben. Am 6. Mai wird Hanna an der Klinischen
 Abteilung für Pädiatrische Onkologie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde „die Glocke läuten“ – jenes Ritual, das das Ende der intensiven Therapie feiert, holt die Familie an diesem Tag nach. 

Hanna ist nach wie vor ein äußerst fröhliches Mädchen, erzählen ihre Eltern. „Hanna geht auch nach wie vor gerne ins Krankenhaus“, erzählt ihre Mama. „Sie hat die Zeit gut weggesteckt, alle haben sie geliebt.“

Hanna im Kinderwagen soll anderen Mut machen

Die Teilnahme am Styrian Run Against Cancer ist für Hannas Eltern aber mehr als ein persönlicher Freudentag. Sie möchten damit auch anderen Familien Mut machen, die gerade erst am Anfang der Krebsbehandlung stehen. Ihre Botschaft: „Es wird leichter“. Das habe ihnen damals in den ersten Tagen, als sie fix und fertig waren, eine andere Mama, die schon länger auf der Onkologie war, gesagt. „Es stimmt“, weiß Mama Nina mittlerweile. „Es wird leichter, weil man lernt, besser damit umzugehen.“ 

Die Sorge allerdings werde man wahrscheinlich nie mehr ganz los. Die Rückfallquote bei Neuroblastomen ist relativ hoch. Glücklich sind Hannas Eltern trotzdem: „Hanna hat wirklich alles gut überstanden, auch die intensive Chemo. Und da sie so klein war, glauben wir, dass sie sich irgendwann an all das gar nicht mehr erinnern wird.“

Martin Benesch, Leiter der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Hämato-Onkologie, freut sich ebenfalls mit der Familie. „Die Behandlung hat im Dezember 2024 begonnen und wurde im März 2026 abgeschlossen. Es ist erstaunlich, welche Belastungen Kinder, die an Krebs erkrankt sind, aushalten. Fünfzehn Monate Behandlung schweißen zusammen und können nur bewältigt werden, wenn  Behandlungsteam und Familien zusammenhalten. Wir hoffen, dass Hanna vielleicht beim nächsten Styrian Run Against Cancer selber mitlaufen kann.“

Foto: Foto Fischer/Med Uni Graz

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